Gruppenprozessanalyse ÖAGG


Die Integrative Gestalttherapie ist ein phänomenologisches Verfahren. Sie geht davon aus, dass der Mensch eine untrennbare Einheit körperlicher, seelischer und geistiger Aspekte darstellt und unauflöslich mit seiner ökologischen und sozialen Umwelt verbunden ist. Neben Phänomenologie und Hermeneutik sind Gestalttheorie, Feldtheorie und beziehungstheoretische Ansätze (Buber, Marcel) für die Integrative Gestalttherapie (IG) konzeptionell bedeutsam. Die integrative Gestalttherapie arbeitet wahrnehmungsorientiert und erlebnisaktivierend und versucht über ganzheitliche Evidenzerfahrung Einsicht und Sinnerleben zu fördern. Die Fachsektion "Integrative Gestalttherapie" des ÖAGG ist seit September 2008 von der EAGT (european association of gestalt-therapy) als Ausbildungsinstitut, u.a. an der Universität Krems, akkreditiert.

Termine:

Gruppenprozessanalyse:  27. 06. - 01. 07 2018
Körperarbeit:                    04. 12. - 08. 12. 2018

Anmeldung und Information:
ÖAGG - Fachsektion für Integrative Gestalttherapie
Göllnergasse 29/4, A-1030 Wien
T +43 (0)1 71 84 86 0 / F +43 (0)1 71 84 86 02
> gestalttherapie(at)oeagg.at

Die Stärke der Gestalttherapie als ein ganzheitliches psychotherapeutisches Verfahren ist die konsequente Berücksichtigung von Körperphänomenen. Die körperdynamischen Repräsentationen seelischen Erlebens können dabei auf unterschiedlichen Tiefungsebenen mobilisiert werden. Wer dabei achtsam und phänomenologisch vorgeht, wird mit der Zeit bemerken, wie durch intensive selbstregulatorische Prozesse, Gesundheit und Wachstum nachhaltig gefördert werden können.